Das Landesarchiv Karlsruhe besitzt und verwaltet über 60 handschriftlich geschriebene Bücher sowie etliche Urkunden über das Dorf Neuenbürg; diese reichen vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein. Mit dieser chronologischen Historiensammlung über das kleine Dorf Neuenbürg ist das Wesentliche der mittelalterlichen Ortsgeschichte niedergeschrieben, doch gibt es bei längerer Recherche und Übersetzung der in Altschrift und Latein verfassten mittelalterlichen Dokumente sicher noch einiges zu entdecken.
Zu erforschen gibt es ebenfalls die ältere Geschichte des Dorfes Neuenbürg mit der Kapelle, die auf einer Anhöhe, dem sogenannten Kapellenbuckel, steht, dem alten Schulhaus, der Kelter oder der Dorfmitte mit dem ehemaligen Brandweiher. Ebenfalls ist die neuzeitliche Ortsgeschichte, die von den verschiedensten Bauprojekten bis hin zu den Jedermannspielen, dem Maler Karl Hubbuch, den Ortsvereinen, Kindergarten, Mehrzweckhalle oder den alljährlich wiederkehrenden Traditionen wie dem Klipfeln, die das Dorf Neuenbürg prägen, Anlass und Motivation zugleich, die Ortsgeschichte Neuenbürgs weiter zu erforschen und diese zu dokumentieren.